Das Gymnasium verschafft dir den Zugang zum wissenschaftlichen Denken und Arbeiten und ist deshalb der direkte Weg zur Universität.

 

Auf keinem anderen Bildungsweg verfügst du über so viel Zeit, um dich mit einer breiten Palette von Fächern auseinanderzusetzen und dich in so viele Gebiete zu vertiefen. Dafür steht dir ein grosser Kreis kompetenter Lehrpersonen zur Verfügung. Die Kombination von Breite und Tiefe des Bildungsgangs bietet dir die Chance, dich optimal auf ein Studium vorzubereiten.

 

Am Gymnasium hast du die Zeit, dein Wissen auf unterschiedliche Arten aufzubauen: Lektionen nach Stundenplan stehen neben Projektunterricht, Diskussionen neben Experimenten, Einzelarbeit neben Teamarbeit. Durch diese vielfältigen Formen kannst du deine eigene Lern- und Arbeitstechnik erfahren und weiterentwickeln.

 

Am Gymnasium wirst du angeleitet, die Frage nach der Bedeutung und Herkunft der Dinge zu stellen. Erklärungsmuster für Mensch, Natur und Gesellschaft helfen dir, Zusammenhänge in der Vergangenheit und der Gegenwart zu erkennen. Du übst, dich in verschiedenen Sprachen korrekt und gewandt auszudrücken sowie mit der Hilfe der Mathematik die Natur zu beschreiben. Du setzt dich mit den verschiedenen Ausdrucksformen in Musik, Gestalten und Literatur auseinander.

 

Die Gymnasien führen ein breites Fächerspektrum. Es besteht aus obligatorischen Fächern und einem vielseitigen Wahlangebot, das dir die Chance bietet, die Ausbildung auf dich zuzuschneiden. Im Verlauf der vier gymnasialen Jahre nimmt die Auswahl zu. Du besuchst den Unterricht in den für alle obligatorischen Grundlagenfächern. Im 9. Schuljahr beginnt das Schwerpunktfach, im 11. Schuljahr das Ergänzungsfach, gegen Ende der Ausbildung kannst du auch noch bestimmen, zu welchem Thema du die Maturaarbeit schreiben willst.

 

Während der ganzen Ausbildungszeit besteht zudem die Möglichkeit, Fakultativkurse zu belegen und so zum Beispiel eine weitere Sprache zu lernen, intensiver Sport zu treiben oder an einem Konzert, einem Theater mitzuwirken.